Sonderkonzert der Musikgemeinde Rödermark e.V., Sonntag, 22. Mai 2022

Musikland Hessen „Ein Tag für die Musik“ Hr2 Kultur
350ster Todestag von Heinrich Schütz (6.November 1672)

Veranstaltungsort

Rotaha-Saal im Bücherturm (Nicht in der Kulturhalle!), 20 Uhr

Solisten des „mehrKlang-Ensemble“ Rödermark

Nike TieckeSopran
Stefanie WoelkeSopran
Regina WahlAlt
Mathias SchlachterTenor
Leon TchakachowBariton
Torben BindingBass
Thomas GabrielOrgel
Philipp BosbachVioloncello

Moderation

Susanne Pütz vom hr2

Programm

Heinrich SchützMusikalische Exequienop.7 SWV 279 Teil 1 (1636)
Italienische Madrigaleop. 1 SWV 1, 2, 7, 8, 12, 14, 16 (1611)
Claudio MonteverdiItalienische MadrigaleQuel Augellin, che canta si dolcemente
Baci, soavi, e cari, cibi della mia vita
Io mi son giovinetta
Zefiro torna, e’l bel tempo rimena
O rossignuol, ch’in queste verdi fronde

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Ihre Spende.


kontakt@musikgemeinde-roedermark.de
ticket@musikgemeinde-roedermark.de
Tel. 06074 94262


Die Musik von Heinrich Schütz, in seiner schlichten und gleichzeitig komplexen Tonsprache mit all den wundervollen Harmonien, ist für den Zuhörer sicher eine Wohltat. Ach hätten doch nur in dieser Zeit, – der 30-jährige Krieg zerstörte damals Deutschland – und auch noch bis heute all diese Menschen, die so viel ihrer Lebenszeit mit Gewalt und zerstörerischen Emotionen verbringen, nur ein offenes Ohr und Herz für diese Musik gehabt; viel Gesundheit, Lebensfreude und Frieden könnte entstehen!
Heinrich Schütz war ein Meister seines Fachs. Sein Talent wurde früh vom Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel entdeckt. Der Regent förderte den jungen Musiker, holte ihn an seinen Hof und ließ ihn am „Collegium Mauritianum“ in Kassel ausbilden. In seiner Zeit als Kompositionsschüler und Orgelschüler in Italien, wurde er unter anderem auch bei Claudio Monteverdi unterrichtet. Später wurde Heinrich Schütz einer der gefragtesten Musiker seiner Epoche. Vor allem verstand er es, Worte mit Musik zu verbinden. Davon zeugen seine zahlreichen Vokalwerke, von denen die Musikalischen Exequien als eine der kunstvollsten Trauermusiken des 17. Jahrhunderts erklingen werden.

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