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Apr 19

45. Saison, 2. Konzert – Mittwoch, 6. Dezember 2017

Limes Trio

Dimiter Ivanov (Violine),
Kasia Wieczorek (Klavier),
Ulrich Horn (Violoncello)

Joseph Haydn, Klaviertrio Nr. 39 G-Dur
Bedrich Smetana, Klaviertrio op.15 g-Moll
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Klaviertrio Nr2 c-Moll

Dimiter Ivanov wurde in Sofia/Bulgarien geboren. Seit 1981 wuchs er in Würzburg auf und erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von acht Jahren bei Georgi Tilev. Später studierte er bei Prof. Grigori Zhislin (Hochschule für Musik Würzburg), Prof. Miriam Fried (Indiana University in Bloomington/Indiana/USA) und Prof. Ulf Wallin (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin). Er war Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und ging in zahlreichen internationalen Violinwettbewerben als Preisträger hervor. Darunter der „Henryk Szering“ (Mexiko), „Groblicz Family“ (Krakau/Polen) , „Johannes Brahms“, (Pörtschach/Österreich), „Rodolfo Lipizer“ (Gorizia/Italien) und „Gerhard Taschner“ (Berlin). Solistisch trat Dimiter Ivanov unter anderen mit dem „Konzerthausorchester Berlin“ , dem „Radio-Sinfonieorchester Krakau“, den „Nürnberger Sinfonikern“, dem „Philharmonischen Orchester Würzburg“, dem „Orchestra del Teatro lirico di Cagliari“, dem „Opern-und Museumsorchester Frankfurt“, dem „Klassik-FM Orchester Sofia“ und der „ Philharmonie Südwestfalen“ auf. Von 2005 bis 2008 war Dimiter Ivanov als 1.Konzertmeister im „Orchestra del Teatro Lirico di Cagliari“ in Sardinien/Italien tätig und wechselte in der Spielzeit 2008/09 auf dieselbe Position in das „Opern- und Museumsorchester Frankfurt“. Von 2010 bis 2014 assistierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler Berlin“ als Dozent seinem ehemaligen Professor Ulf Wallin. Dimiter Ivanov wird in Bulgarien von der Konzertagentur „Cantus Firmus“ vertreten.
„Sie ist eine von denen, die den Flügel tatsächlich zum Fliegen bringen”, sagt Graham Johnson über die polnische Pianistin Katarzyna Wieczorek. In Jelenia Gora in eine Musikerfamilie hineingeboren, erhielt sie Unterricht von Irina Oleszkiewicz, bevor sie bei Martin Dörrie und Matti Raekallio in Hannover studierte, Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der Eva and Marc Stern Foundation, des Rotary Club International und des Mannes College wurde und bei interna¬tionalen Wettbewerben Preise erspielte. Heute erhält sie wichtige Impulse durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Sol Gabetta, Steven Isserlis, David Geringas, Frans Helmerson, Nobuko Imai, Ana Chumachenco, Guy Braunstein, Oystein Baadsvik oder Grace Bumbry, durch Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals wie dem Rheingau Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Kronberg Academy, dem Bastad Chamber Music Festival und durch Aufnahmen für den WDR Köln, für die BBC und für das NDR-Fernsehen. Neben ihrer weltweiten Konzerttätigkeit gibt Katarzyna Wieczorek Meisterkurse in Europa, Asien und den U.S.A., begleitet internationale Wettbewerbe wie den ARD-Wettbewerb oder den Wieniawski-Wettbewerb und wirkt als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main sowie an der Folkwang-Hochschule Essen.
Ulrich Horn ist seit 2001 Cellist im hr- Sinfonieorchester. Anschließend an das Studium bei Prof. Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik erhielt er im Rahmen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker Unterricht bei Ludwig Quandt und Georg Faust. Zusätzliche Impulse folgten auf Meisterkursen bei Boris Pergamenschikow, Bernard Greenhouse, David Geringes und Gerhard Schulz(Alban Berg Quartett). Horn spielte regelmäßig bei den Berliner Philharmonikern unter allen wichtigen Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Lorin Maazel, Daniel Barenboim, Bernard Haitink etc. Als Gast-Solocellist spielte er u.a. an der Bayerischen Staatsoper, dem Sydney Symphony, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken oder dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.  Außerdem spielte er 2013 und 2014 im Festspielorchester Bayreuth. Auftritte als Solist führten ihn zum Beispiel zum Rundfunkorchester Leipzig, dem Schleswig-Holstein-Festival und nach Korea, wo er 2010 sein Debüt mit dem Haydn D-Dur Cellokonzert im Art Center Seoul gab und regelmäßig Meisterkurse gibt. 2011 erschien bei Naxos die Gesamteinspielung von Max Regers Solosuiten.

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